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Geschwindigkeitsüberwachung in Deutschland: 6 Arten von Geschwindigkeitsüberwachung

Nach Italien ist Deutschland das Land mit den zweitmeisten Geschwindigkeitsüberwachungen in Europa. In Deutschland gibt es fast 5000 Standorte, an denen dauerhaft Geschwindigkeitsüberwachungen durchgeführt werden. Insgesamt gibt es sechs Arten von Geschwindigkeitsüberwachungen– drei stationäre und drei mobile Geschwindigkeitsüberwachungen. In diesem Artikel stellen wir diese sechs Arten vor.

 

Starenkästen in Deutschland

Starenkästen gehören zur am häufigsten verwendeten Form der Geschwindigkeitsüberwachung in Europa – und dies gilt auch für Deutschland. In Deutschland gibt es an etwas mehr als 3800 Standorten permanente Starenkästen.

Starenkästen sind auf allen Arten von Straßen zu finden – in Städten, auf Landstraßen und auf Autobahnen. Oftmals sind Starenkästen bei Straßen, die in kleine Städte auf dem Land führen, auf der Rückseite von Autobahnbrücken, in Kurven oder am Fuße von Hügeln platziert. Das Ziel der Starenkästen ist es, die Geschwindigkeit auf gefährlichen Strecken zu regulieren.

 

Ampelblitzer in Deutschland

Bei Ampelblitzern handelt es sich um die zweithäufigste Form der Geschwindigkeitsüberwachung in Europa, und dies gilt auch für Deutschland. In Deutschland gibt es zwei Arten von Ampelblitzern, wobei nur eine hiervon zur Geschwindigkeitsüberwachung genutzt wird.

Mehr als 400 Ampelblitzer überwachen, ob eine rote Ampel überfahren wird. Darüber hinaus gibt es über 380 Ampelblitzer, die sowohl das Überfahren roter Ampeln als auch Geschwindigkeitsübertretungen erfassen.

 

Lesen Sie auch: Bußgeldkatalog für Geschwindigkeitsüberschreitungen in Deutschland: Hier erfahren Sie, welche Strafen für Geschwindigkeitsüberschreitungen gelten

 

Abschnittskontrollen in Deutschland

Abschnittskontrollen sind eine effiziente Möglichkeit, um die Fahrgeschwindigkeit auf einer bestimmten Strecke zu reduzieren. Obwohl diese Art der Geschwindigkeitsüberwachungen besonders wirksam ist, werden in Deutschland nur an zwei Orten Abschnittskontrollen durchgeführt.

Abschnittskontrollen kommen häufig auf Strecken zum Einsatz, auf denen ein Bedarf an einer Geschwindigkeitsregulierung besteht. Dies kann zum Beispiel auf Brücken oder in Tunneln der Fall sein. Auf diesen Strecken ist es besonders wichtig, dass das Tempolimit eingehalten wird, da Geschwindigkeitsüberschreitungen hier zu äußerst gefährlichen Situationen führen können und hier die Rettung von Verletzten erschwert ist.

 

Blitzerwagen, Laser- und Radarkontrollen und Abstandmessungen

Im vorherigen Absatz wurden die drei stationären Anlagen für Geschwindigkeitsüberwachungen beschrieben. Wie in anderen Ländern setzt die deutsche Polizei zudem auch auf die mobile Geschwindigkeitsüberwachung. Von dieser Form der Geschwindigkeitsüberwachung gibt es drei Arten.

Allen ist gemeinsam, dass sie mobil sind. Daher können sie auch an unerwarteten Orten vorkommen. In der Regel kommt die mobile Geschwindigkeitsüberwachung jedoch auf Strecken zum Einsatz, die einer Geschwindigkeitsregelung bedürfen. Es gibt die folgenden Arten von mobilen Geschwindigkeitsüberwachungen:

Blitzerwagen, Laser- und Radarkontrollen sowie Geschwindigkeitsüberwachungen, bei denen die Polizei am Straßenrand, in einer Seitenstraße, auf oder neben einer Brücke oder auf Parkplätzen steht und Kontrollen durchführt.

Die Möglichkeiten sind vielfältig, deshalb ist es auch sehr schwierig, die Standorte für diese Art von Geschwindigkeitsüberwachungen vorherzusagen.

Eine Besonderheit in Deutschland ist die Abstandkontrolle. Diese Art der Geschwindigkeitsüberwachung ermöglicht es der Polizei, den Abstand zwischen zwei fahrenden Autos zu messen. Ein zu geringer Abstand zwischen zwei Autos kann gefährlich sein. Aus diesem Grund kann die Polizei ein Bußgeld bei einem Abstandsverstoß verhängen.

 

Erfahren Sie mehr über die Umweltzonen in Deutschland. Hier mehr erfahren.

 

Saphe-Verkehrsalarme in Deutschland

Die Verwendung von Saphe Verkehrsalarmen ist erlaubt. Es gibt aber einige Bedingungen, die Sie einhalten müssen, damit das Verwenden eines Saphe-Verkehrsalarms bei der Autofahrt erlaubt ist.

Sie dürfen nur dann im Voraus vor Geschwindigkeitsüberwachungen gewarnt werden, wenn Sie einen oder mehrere Passagiere im Auto haben. Es ist nämlich nicht erlaubt, dass die Person, die fährt, Warnmeldungen zu Geschwindigkeitsüberwachungen erhält. Daher muss es im Prinzip die mitfahrende Person sein, welche die Warnmeldungen zu Geschwindigkeitsüberwachungen erhält, auch wenn es die fahrende Person ist, die auf eine bevorstehende Geschwindigkeitsüberwachung aufmerksam gemacht werden möchte.

Wenn Sie alleine fahren, ist es erlaubt, von einem Saphe-Verkehrsalarm die roten Warnmeldungen zu erhalten. Hierbei kann es sich um Warnmeldungen zu Gefahren, zu Autos auf der Standspur oder zu Schulwegen handeln. Sie dürfen zudem immer Warnmeldungen erhalten, die Sie auf Vorfälle aufmerksam machen.

Sie können ganz einfach anpassen, welche Warnmeldungen Sie von Ihrem Saphe-Verkehrsalarm erhalten. Wählen Sie über die Saphe-Link-App den Alarmtypen, den Ton und die Lautstärke aus.

Wenn die Polizei feststellt, dass Sie einen Verkehrsalarm oder eine App zur Warnung vor Geschwindigkeitsüberwachungen verwenden, dann kostet dies ein Bußgeld in der Höhe von 75 Euro.

Bitte beachten: Alle oben stehenden Angaben sind ohne Gewähr auf Vollständigkeit, Richtigkeit und Aktualität und wurden auf Grundlage des geltenden Rechts zum Zeitpunkt der Veröffentlichung zusammengefasst.

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